Bowling History

Für Bowling werden in den Vereinigten Staaten einige Milliarden Dollar ausgegeben. Etwa 70 Millionen Amerikaner praktizieren die Sportart mindestens ein- bis zweimal jährlich.

Die meisten Bowlingzentren haben mindestens 24 Bowlingbahnen, obgleich es noch historische Stätten und Vereine mit zwei oder vier Bahnen gibt. Viele andere haben 70 bis 100 Bahnen.

Es gab unzählige Kugel- und Pingrössen, Bahnlängen und Regeln. Der "American Bowling Congress" brachte 1895 Ordnung in das Chaos. Seit diesem Tag ist ein Kegel 38 Zentimeter hoch, eine Kugel wiegt nicht mehr als 16 Pfund (7,3 Kilo) und eine Bahn ist 104-106 Zentimeter breit. Diese Standards gelten seither weltweit.

1951 wurde der erste automatische Pinsetter installiert. Bis anhin hatten Pinboys die Pins von Hand gestellt.

Obwohl es als ein Gentlemen-Sport galt, war das Bowlingspiel des frühen 19. Jahrhunderts nicht selten von Glücksspielen und Erpressung begleitet. New York, Massachusetts und Connecticut verboten daraufhin das Spiel. Findige Bowlingspieler liessen sich aber dadurch nicht aufhalten und entwickelten aus dem verbotenen 9 Pin-Spiel ein 10 Pin-Bowling indem sie einfach einen Pin mehr aufstellten.

Bowling hat seinen Ursprung beim Kegeln, das seit mehr als 400 Jahren in Deutschland und Holland gespielt wird. Im Unterschied zum Bowling wird hier auf 9 Kegel gespielt.

Martin Luther war ein passionierter Kegler, der für sich und seine Familie eine private Bahn baute.

König Henry VIII, besessen vom englischen bowling on the green, wollte den Sport exklusiv für die Aristokratie reservieren. Mit wenig Erfolg, 1845 musste die Britische Krone den Kampf um das Monopol aufgeben und allen Leuten das Recht auf das Bowlen gewähren.

Haarsträubende Legenden berichten von frühen Bowlingspielen: Indo-Europäische Stämme sollen mit den Schädeln besiegter Feinde auf deren Oberschenkel gezielt haben.

Funde in einem ägyptischen Kindergrab (5200 v. Chr.) deuten  bereits bei diesen auf ein bowlingähnliches Spiel hin.